„Please help my brother...” - this therapy is the only chance for Wojtuś!

Closed
Charity collection verified by the Siepomaga Foundation
Supported by 338 people
67,286 zł (83.23%)
Goal
Immunoglobulin therapy in Kiev

Wojtek Lisowski, 8 years

Krępcewo, zachodniopomorskie

Autism

Started: 06 May 2019
Ends: 31 July 2020

Zbiórka obejmuje leczenie alternatywne

My name is Michałek and I am 6 years old. My twin brother Wojtuś is sick, please help him. My mum says that we used to be the same; we used to get into to all sort of mischief together! But I don’t remember that. Today, my brother no longer plays with me; he doesn’t play at all.  He often shouts and cries a lot, but he can’t tell us why. Sometimes he hurts himself. This sickness that took my brother away is called autism. I don’t like it. If you help, we will be able to cure him!

Wojtek Lisowski

Even though Wojtuś is sick, as parents we feel that Michałek suffers the most … He doesn’t understand why his brother is different, doesn’t react to anything, and behaves in a strange way. For the first two years of their lives, the boys were inseparable and full of energy! We have fond memories of both boys wanting to play with the laundry basket; they would wrestle, and since neither would give in, it would sometimes end up with both trying to squeeze into it. But that was long time ago…

When our twins were two years old, Wojtuś’s mental development started to regress compared to Michałek. As months passed, the gap between them grew markedly wider. Wojtuś stopped responding to his brother and us; he would not react when we called his name. He also stopped talking. In addition, he started having serious problems with his digestion.  Broken-hearted, we watched our son becoming more and more distant from us and from his surroundings. We were ‘losing’ our child and didn’t know how to help him.
Wojtek Lisowski


Wojtuś’ autism has separated him from his once very close brother. Wojtuś can no longer attend the same childcare centre, because he needs rehabilitation and the care of specialized therapists. He has been diagnosed with Autism Spectrum Disorder and also has various food intolerances. At one stage, thanks to a very strict diet and intensive therapy, his condition improved somewhat; he started using single words, his tummy didn’t hurt anymore, and he also began making eye contact. We became very hopeful. But sadly, Wojtuś’s body is also fighting against viruses which are known to cause central nervous system disorders, and a weakened immune system, which results in continuous infections. This in turn, causes mental regression, and Wojtuś loses all the skills he has acquired during therapies, etc. 


Despite all the hard work and costly rehabilitations, we feel that for every two steps forward, he goes three steps back. In Poland, autism is not a treatable disease. Autism Spectrum Disorder refers to a broad range of conditions relating to  the digestive system, immune system, central nervous system, genetic mutations, etc.; many of them difficult to diagnose, and even harder to treat.

Desperate to save our son, we decided to fly to Kiev in Ukraine for an appointment with neuro-immunologist Dr Dmitry Maltsev. His treatments and methods have a 30% success rate in curing children with autism, and those who are not fully cured show significant improvement! We have nothing else left but to try and hope that Wojtuś will be among the 30% of children who respond well to this therapy.

Wojtek Lisowski

We have promised our other son Michałek that we will never give up, and that we will do everything we can to help Wojtuś. Until now, we were able to pay for therapies and treatments ourselves, even though it wasn’t easy.  Although the twin’s father works very hard, the costs of the treatments in Kiev are very high and financially not feasible for us…

The treatment of autistic children in Ukraine is a 7-month long, staged treatment. One of the stages is an antibacterial / antiviral immunotherapy with human immunoglobulins. 

Time is running out because the plasticity of Wojtus’s brain is decreasing with age.  We have to start the treatment as soon as possible. Therefore we have decided to ask for help. It wasn’t easy to share our story, but our privacy isn’t so important anymore. We will do anything for our children; for Michałek, who wants to have his brother back, and for Wojtuś, who is a ‘prisoner’ of his mind. Please help!


Thank you from the bottom of our hearts for even the smallest donation and for sharing of this post.


Ewelina and Paweł Lisowscy



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DEUTSCH:

„Bitte helft meinem Bruder...“ – diese Therapie ist die einzige Chance für
Wojtuś!


Ich heiße Michałek und bin 6 Jahre alt. Mein Zwillingsbruder Wojtuś ist krank –
bitte helft ihm. Meine Mutter sagt, dass wir früher völlig gleich waren und oft
allen möglichen Blödsinn angestellt haben; aber ich kann mich daran nicht
mehr erinnern. Heute spielt mein Bruder nicht mehr mit mir; er spielt
überhaupt nicht mehr. Er schreit und weint oft, aber er kann uns nicht sagen
warum. Manchmal tut er sich selbst weh. Die Krankheit, die meinen Bruder von
mir genommen hat, heißt Autismus. Ich mag sie nicht. Wenn ihr uns helft,
dann können wir ihn heilen!

Obgleich Wojtuś derjenige ist, der krank ist, spüren wir als Eltern, dass Michałek am meisten leidet. Er versteht nicht, warum sein Bruder anders ist, warum er auf nichts reagiert und sich merkwürdig verhält. Während ihrer ersten zwei Lebensjahre waren die Jungs unzertrennlich und voller Energie! Wir besitzen schöne Erinnerungen, z.B. wie sie beide unermüdsam um den Wäschekorb kämpften und sich schließlich beide hineinzwängten. Doch das ist lange her…

Als unsere Zwillinge zwei Jahre alt waren, begann Wojtuś auf geistigem Niveau
gegenüber Michałek zurückzufallen. Währen der darauffolgenden Monate wurde die Kluft zwischen den beiden immer größer. Wojtuś fing an, nicht mehr auf seinen Bruder noch auf uns zu reagieren. Wenn wir seinen Namen ruften, antwortete er nicht mehr. Er hörte auf, zu sprechen und bekam darüber hinaus ernsthafte Verdauungsprobleme. Gebrochenen Herzens sahen wir zu, wie sich unser Sohn mehr und mehr von uns und seiner Umwelt distanzierte. Wir begannen unser Kind zu „verlieren“ und wussten nicht, wie wir ihm helfen konnten.

Wojtuś’ Autismus hat die einst sehr enge Beziehung zu seinem Bruder zerstört. Da er rehabilitiert und von Fachtherapeuten betreut werden muss, kann Wojtuś nicht mehr den gleichen Kindergarten besuchen. Er wurde mit Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert and hat zudem mehrere Lebensmittelintoleranzen. Dank intensiver Therapie und einer sehr strengen Diät ging es ihm vorübergehend etwas besser: Er fing an, einzelne Wörter zu benutzen, hatte kein Bauchweh mehr und begann, Blickkontakt zu machen – unsere Hoffnungen stiegen. Doch Wojtuś’ Körper kämpft leider auch gegen Viren, welche Störungen des zentralen Nervensystems verursachen und das Immunsystem schwächen, was zu ständigen Infektionen führt. Dies wiederum resultiert in geistiger Rückentwicklung, und Wojtuś verliert all die Fähigkeiten, die er durch therapeutische Behandlung erworben hatte.

Trotz all der harten Arbeit und der kostspieligen Rehabilitierungsversuche scheint er für jeden Schritt vorwärts zwei Schritte zurückzugehen. In Polen ist Autismus nicht behandelbar. Die Störungen des autistischen Formenkreises sind breit gefächert, dazu gehören Erkrankungen des Verdauungssystems, des Immunsystems, des zentralen Nervensystems, Genmutationen usw. Viele dieser Leiden sind schwer zu diagnostizieren und noch schwerer zu behandeln.

Da wir alles tun werden, um unseren Sohn zu retten, haben wir uns entschlossen
nach Kiew zu fliegen, um einen Therapieplatz bei Dr. Dmitry Maltsev, einem Neuro-Immunologen, zu bekommen. Seine Behandlung hat eine 30-prozentige Erfolgsrate bei infantilem Autismus, und Kinder, die keine vollständige Heilung erfahren, weise große Fortschritte auf. Dieser Versuch und die Hoffnung, dass Wojtuś auf die Therapie anspricht und zu den 30 Prozent gehören wird, ist die einzige Chance, die wir besitzen.

Wir haben unserem zweiten Sohn Michałek versprochen, dass wir niemals aufgeben werden und dass wir alles tun werden, um Wojtuś zu helfen. Bis jetzt waren wir in der Lage, die therapeutischen Behandlungen selbst zu bezahlen, obgleich es nicht

leicht war. Trotz der Tatsache, dass der Vater der Zwillinge sehr hart arbeitet,
können wir die äußerst kostspielige Therapie in Kiew finanziell nicht bestreiten.

Die Behandlung autistischer Kinder in der Ukraine erfolgt in Phasen und
dauert 7 Monate. Eine der Phasen umfasst eine antibakterielle/virenhemmende
Immuntherapie mit menschlichen Immunglobulinen. Die Zeit rennt uns davon. Da Wojtuś’ Gehirnplastizität mit zunehmendem Alter nachlässt, müssen mit der Behandlung so bald wie möglich beginnen. Daher haben wir uns entschlossen, Sie um Hilfe zu bitten. Es war nicht leicht für uns, unsere Geschichte zu erzählen, doch unsere Privatsphäre ist nicht mehr so wichtig. Wir werden alles für unsere Kinder tun – alles für Michałek, der seinen Bruder zurückhaben möchte, und für Wojtuś, der ein Gefangener seiner Seele ist. Bitte helfen Sie!

Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für jede kleine Spende sowie für die
Verbreitung dieses Posts.

Ewelina und Paweł Lisowscy

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67,286 zł (83.23%)